Bild nicht mehr verfügbar.

Seltene und bedrohte Vögel wie der Palmkakadu (rechts) oder der Philippinenadler, ein Endemit (links), werden auf den Philippinen oft zur Handelsware. In diesem Fall konnte der Schmuggel vereitelt werden.

Foto: APA/EPA/DENNIS M. SABANGAN

Manila - Mehr als 100 seltene und geschützte Vögel wollten Schmuggler auf den Philippinen verschachern. Die Küstenwache hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beamte fanden die Tiere in Käfigen und Kartons bei einer Routineprüfung auf einem Frachtschiff, teilte ein Sprecher der Küstenwache mit. Unter den konfiszierten Vögeln waren Hirtenstare, Papageien und Kakadus.

Das Schiff wollte von der Insel Palawan zur Hauptstadt Manila fahren. Palawan liegt rund 600 Kilometer südlich von Manila und ist für seine unberührten Wälder bekannt. Dort brüten zahlreiche Vogelarten. Die Tiere wurden in die Obhut der Umweltbehörde gegeben. Gegen den Kapitäne des Schiffes wird wegen Schmuggels ermittelt. (APA/red)