Bild nicht mehr verfügbar.

Nicht nur auf der Straße, auch im Netz macht die Polizei Jagd auf Randalierer

Foto: (c) AP

In Großbritannien ist es seit Jahren üblich, dass Name, Geburtsdatum und Adressen von verurteilten Verbrechern veröffentlichte werden. Neu ist allerdings, dass diese Daten auf Twitter veröffentlicht werden, wie thenextweb berichtet. Doch genau das macht die Greater Manchester Police (GMP).

Als Beweis für Verhaftungen

Da durch die Schnellverfahren viele Plünderer verurteilt werden, greift die Polizei möglicherweise zu diesem Mittel, damit nicht Personen mit dem gleichen Name für verurteilte Verbrecher gehalten werden. Vielleicht sollen die Tweets der GMP auch nur als Beweis dienen, dass sie aktiv gegen die Plünderungen vorgeht und Verhaftungen vornimmt.

Verbrecherjagd 2.0

Was auch immer die Beweggründe der Polizei sind, die Daten zu twittern, das Beispiel zeigt, dass nicht nur die Demonstranten das Web 2.0 zur Organisation benutzen, sondern auch die Behörden um die Randalierer zu schnappen. So wird z.B. Flickr benutzt um die Täter zu identifizieren. (soc)