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Aus den Sportler-Unterkünften im Olympiapark von Stratford im Osten Londons sollen insgesamt mehr als 2.900 Wohneinheiten entstehen.

Foto: APA/EPA/Poultney

London - Die Nachnutzung des Olympischen Dorfes der Spiele von London 2012 ist ein Jahr vor dem Startschuss gesichert. Ein Investorenkonsortium hat mehr als die Hälfte der Athletenwohnungen für 557 Millionen Pfund (635 Millionen Euro) gekauft, teilte die für den Bau der olympischen Infrastruktur zuständige Olympic Delivery Authority (ODA) am Freitag in London mit.

Aus den in moderner Architektur entstandenen Unterkünften für die bis zu 10.000 Sportler im Olympiapark von Stratford im Osten Londons sollen insgesamt mehr als 2.900 Wohneinheiten entstehen. 1.379 sind schon seit einiger Zeit von einer Gesellschaft übernommen worden, die dort nach den Spielen bezahlbares Wohnen ermöglichen will.

Das Konsortium aus dem britischen Immobilien-Unternehmen Delancey und dem Immobilien-Investor QuatariDiar aus dem Ölstaat Katar übernimmt 1.439 Wohneinheiten. Auf sechs weiteren Flächen könnten noch 2.000 zusätzliche Wohnungen gebaut werden. Die Investoren wollen die meisten Wohnungen vermieten, nicht verkaufen.

"Diese Übereinkunft wird den öffentlichen Haushalten eine signifikante Rückzahlung bringen", sagte ODA-Chef Dennis Hone. "Das Olympiadorf wird das Beste von dem bieten, was Stadtleben überhaupt bieten kann", sagte er. "Qualitativ hochwertige neue Wohnungen, Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Parks, öffentliche Plätze und eine hervorragende Verkehrsanbindung." Großbritannien gibt für den Bau von Olympia-Sportstätten und der zugehörigen Infrastruktur insgesamt 9,3 Milliarden Pfund (10,6 Milliarden Euro) aus. (APA)