Wien - Die im ATX notierte conwert Immobilien Invest SE hat im ersten Halbjahr 2011 zwar einen Rekord bei den Verkaufserlösen erzielt, aber der Gewinn nach Minderheiten fiel um 33 Prozent auf 8,2 Mio. Euro, nach 12,2 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Die Analysten hatten einen Anstieg um 17,1 Prozent erwartet. Der Gewinn je Aktie fiel damit von 0,15 auf 0,10 Euro. Dennoch plant conwert eine Dividende auf Vorjahresniveau (0,30 Euro), teilte das Unternehmen am Mittwoch ad hoc mit.

Objekte im Wert von 251,2 Mio. Euro wurden verkauft - gut doppelt so viel wie in der Vorjahresperiode (118,6 Mio. Euro). Auch die Vermietungserlöse legten um ein Drittel auf 107,3 Mio. Euro (80,5 Mio. Euro) zu. Nur die externen Dienstleistungserlöse fielen um 23,3 Prozent auf 14,5 Mio. Euro (18,9 Mio. Euro), nachdem die Dienstleistungserlöse für die ECO Business Immobilien AG internalisiert wurden. Der Gesamtumsatz legte damit um 71,1 Prozent auf 373,1 Mio. Euro zu. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 21,9 Prozent auf 63 (51,7) Mio. Euro.

Die Anzahl der Immobilien sank seit Jahresbeginn von 1.811 auf 1.775 Objekte. Das Immobilienvermögen fiel parallel dazu von 3,24 Mrd. Euro auf 3,14 Mrd. Euro. Das Eigenkapital legte um 0,8 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro zu. Die Net Asset Value (Nettovermögen je Aktie/NAV) hat trotz Immobilienverkäufen auf 15,58 Euro leicht zulegt. Dazu habe das Aktienrückkaufprogramm beigetragen, dieses solle auch künftig fortgeführt werden. 

conwert bekräftigt den Ausblick für das Gesamtjahr: Das Ebit soll um 15 Prozent zulegen, die Verkaufserlöse 600 Mio. Euro erreichen. (APA)