Eisenstadt - Nach der vorübergehenden Einquartierung von 30 illegalen Einwanderern am vergangenen Wochenende im Polizeianhaltezentrum Eisenstadt ortet der burgenländische FP-Obmann Johann Tschürtz ein "Eberau 2". Laut dem Freiheitlichen gebe es Gerüchte, dass Eisenstadt zum "Ausweichzentrum" des Asyl-Zentrums in Traiskirchen werden könnte. Das Polizeianhaltezentrum werde laut angeblichen Geheimplänen zur "Daueraußenstelle des Lagers in Traiskirchen" gemacht, warnte Tschürtz, der noch auf ein Dementi des Innenministeriums hofft.

Burgenländische FP will Asylzentren nur an EU-Außengrenze

Tschürtz kündigte an, eine Kundgebung gegen ein Asylzentrum in Eisenstadt zu organisieren und - sollten die Gerüchte nicht dementiert werden - eine Sondersitzung des Landtages einzuberufen. Generell will er Asylzentren an die EU-Außengrenze verlegen - das wären dann im Südosten etwa Bulgarien und Rumänien. (APA/red)