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Die IFA in Berlin wächst in allen Bereichen. In diesem Jahr hat die Messe nach eigenen Angaben noch einmal vier Prozent mehr Fläche vermietet als 2010. Die Zahl der Aussteller auf der wichtigsten Messe für Unterhaltungselektronik und Hausgeräte ist leicht auf 1.441 gestiegen. "Bereits heute ist es damit die beste IFA ihrer Geschichte. Noch nie hat die Industrie in so viel Ausstellungsfläche investiert", sagte Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, am Mittwoch.

Impulse

Als Ordermesse zum Auftakt der wichtigsten Verkaufssaison werde die IFA 2011 der Branche neue Impulse geben, sagte Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu). Auf der Messe machten die Aussteller inzwischen Geschäfte von mehr als 3,5 Mrd. Euro. Aus der einstigen Radio- und Fernseh-Messe sei heute die wichtigste Handelsmesse für die Industrie geworden, sagte Hecker.

Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks

Die IFA öffnet offiziell am 2. September ihre Tore (bis 7. September). Seit Jahren baut die Messe ihr Themenspektrum kontinuierlich aus. Vor vier Jahren ist die sogenannte Weiße Ware dazu gekommen, inzwischen ein wichtiger und fester Bestandteil der Messe. In diesem Jahr ist der Bereich der Hausgeräte erneut gewachsen. Auch davon, dass Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks immer mehr zu Lifestyle-Produkten werden, profitiert die IFA und zieht die Hersteller nach Berlin.

Die wichtigsten Trends der diesjährigen Messe sind neue Smart-TVs, die mit dem Internet verbunden sind sowie die Verbindung aller Geräte, die künftig miteinander kommunizieren. Die sogenannten Smart-TV-Geräte werden in diesem Jahr mit 40 Millionen Stück bereits 53 Prozent der verkauften Geräte ausmachen, sagt Hecker. Mit neuen Technologien versucht die Branche, sich gegen den deutlichen Preisverfall bei den Geräten zu stemmen. Die Umsätze bei modernen Flachbildfernsehern, der Cash Cow der Branche waren zuletzt deutlich zurückgegangen. (APA)