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Die Sonne geht auf - sechzehn Mal pro Tag

So sehen die Astronauten an Bord der International Space Station den Sonnenaufgang über Südamerika. Das Foto wurde am 27. August von Ron Garan aufgenommen, als sich die ISS im Raum über Rio de Janeiro auf dem Weg nach Buenos Aires befand. Die Astronauten erleben tagtäglich sechzehn Sonnenaufgänge.

Foto: AP/dapd/NASA

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Den Karpfen endlich an den Kragen gehen

Seit Jahren beobachten Forscher die Zunahme eingeschleppter asiatischer Karpfenarten in den Großen Seen Nordamerikas. Die Invasoren, die 45 Kilogramm erreichen können, haben keine natürlichen Fressfeinde und bedrohen den Bestand heimischer Fischarten wie dem Lachs. Seit 2010 läuft bereits ein Prozess, quasi gegen den Karpfen, aber eigentlich für den Umbau des Wasserwegs zum Mississippi, damit die Karpfen nicht mehr einwandern können. Die Attorney Generals von sechs Anrainerstaaten haben am 31. August zur Bildung einer Koalition aufgerufen, um die US-Regierung dazu zu bringen, dem Vorhaben grünes Licht zu geben.

Foto: AP/dapd/Manuel Balce Ceneta

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Chinesischer Erfindergeist I

Eigentlich ist Shu Mansheng (oben im roten T-Shirt, dritter von rechts) Bauer mit ein paar Jahren Schulausbildung, was ihn nicht daran hindert, sich im Bereich Flugzeugbau zu betätigen. Sein insgesamt fünftes Modell eines Flugvehikels hat er am 30. August mit Hilfe seiner NachbarInnen im Dorf Dashu nahe Wuhan in der Provinz Hubei vorgestellt. Es besteht aus Stahl, hat einen Durchmesser von 5,5, Metern und kostete ihn eine äußerst stolze Summe von umgerechnet über 2.000 Euro.

Foto: REUTERS/Jason Lee

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... zwar klappte das Abheben bei der ersten Nagelprobe nicht, weil die acht Motoren nicht zusammenspielten, aber Mansheng will nicht aufgeben. Und wenn er noch ein sechstes Modell selber entwerfen und bauen muss.

Foto: REUTERS/Jason Lee

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Chinesischer Erfindergeist II

Auch Zhang Wuyi ist Bauer mit Interesse an Technik und Erfindungen - und hat mehr Glück mit seinen Entwicklungen als Mansheng: Hier im Bild sitzt er in seinem selbstgemachten Mini-U-Boot "Shuguang Hao", das er am 29. August erfolgreich im Moshui-See in Wuhan getestet hat. Das U-Boot ist 3,6 Meter lang, 1,8 Meter hoch, kann bis in 20 Meter Tiefe absteigen und erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Und es hat die Form eines Delphins!

Zhang hofft, dass er seine Erfindung nach weiteren Sicherheitstests für einen Preis von ca. 11.000 Euro auf den Markt bringen kann. Einen Kunden hat er laut eigenen Angaben schon: Einen Händler aus der Gegend.

Foto: REUTERS/Jason Lee

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Mit einem blauen Auge davongekommen

Leroy Luetscher aus Arizona hatte echt Glück im Unglück: Beim Garteln fiel er auf eine Gartenschere, die sich durch sein rechtes Auge in seinen Kopf bohrte, wie man anschaulich auf Bild links erkennt. Einen Monat nach Entstehen dieses Röntgenbilds hat sich Luetscher wieder erholt: Einzige Nachwirkungen des schrecklichen Unfalls sind Doppelbilder und geschwollene Augenlider, lebenswichtige Strukturen wurden nicht verletzt. Den Chirurgen des 86-Jährigen ist es zudem gelungen, sein Augenlicht zu erhalten.

Foto: University Medical Center and Regina Ford/Green Valley News/AP/dapd

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Ned Kellys Überreste identifiziert

131 Jahre nach seiner Hinrichtung am Galgen hat das "Victorian Institute of Forensic Medicine" in Melbourne die sterblichen Überreste des legendären Banditen und Aufständlers Ned Kelly identifiziert. Seine Leiche war zusammen mit 33 weiteren im Hof des Gefängnisses Old Melbourne Gaol vergraben und bereits 2008 geborgen worden. Die Identifizierung gelang den Forschern nun dank einer DNA-Probe von Kellys Urgroßneffe Leigh Olver.

Kelly wurde 1880 wegen Viehdiebstahl, Bankraub und Ermordung dreier Polizisten und mehrerer Soldaten zum Tod verurteilt. Sein Widerstand gegen die Kolonialbehörden hat ihm posthum den Ruf eines Volkshelden eingebracht.

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Fotos: REUTERS/Old Melbourne Gaol, APA/EPA/JULIAN SMITH

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Zunehmendes Problem: Weltraummüll

Die Raumfahrt sieht sich mit einem hausgemachten Problem konfroniert: Dem angewachsenen Berg an Müll aus vergessenem Astronautenequipment, Raketenteilen und sonstigen technologischen Überbleibseln. Laut einer Studie der National Research Council sollen mittlerweile rund 22.000 Objekte die Erde umkreisen. Zu viel, zu hohes Kollisionsrisiko mit Raumfahrzeugen und Satelliten, warnen die Experten. Sie schlagen vor, gründlich aufzuräumen, und zwar mit Magneten, Fangetzen oder Riesen-Regenschirmen.

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Foto: AP/dapd/NASA

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Auslöser für den "Schwarzen Tod"

Forscher haben den Auslöser der größten Epidemie der Menschheitsgeschichte identifiziert: Das Pestbakterium Yersinia pestis, hier in einer elektronenmikroskopischen Aufnahme zu sehen. Yersinia pestis sei zweifelsfrei für die verheerende Seuche verantwortlich, berichten Forscher um den Tübinger Archäologen Krause. Der "Schwarze Tod" sei somit eine Pest-Epidemie gewesen, und nicht wie zuletzt von manchen angenommen ein Ebola ähnliches Fieber. Der Seuche waren vor 650 Jahren rund 25 Millionen Menschen und damit ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer gefallen.

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Foto: APA/dpa/Robert-Koch-Institut

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Chinesische Vergangenheit

In Luoyang, gelegen in der chinesischen Provinz Henan, wurden fünf Streitwägen aus der Östlichen Zhou-Dynastie sowie die Überreste von zwölf Pferden freigelegt. Die Archäologen vermuten, dass die Gespanne einem politischen Würdenträger aus der Zeit 770 bis 221 vor unserer Zeitrechnung gehörten.

Foto: APA/EPA/ZHANG XIAOLI

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"Opportunity" macht's möglich

Der kleine Mars-Rover "Opportunity" beim Einsatz am Krater "Endeavour", einem 22 Kilometer großen Einschlagkrater auf der Meridiani-Ebene. Mit seinem Roboterarm, der mit einer Kombination aus Mikroskop und Kamera, dem "Microscopic Imager", und einem Alphapartikel-Röntgenspektrometer ausgestattet ist, hat er "Tisdale 2", einen Felsen am Rand des Kraters, untersucht und den Forschern der NASA eine Freude bereitet: Der Rover entdeckte einen hohen Zinkgehalt in dem Gesteinsbrocken, der auf Wasser hinweisen könnte, das nach dem Einschlag eines Meteoriten nach oben drang.

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Foto: REUTERS/NASA/JPL-Caltech

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Auf der langen Bank

Die russischen Kosmonauten Anton Schkaplerow (Mitte) und Anatoli Iwanischin (links) sowie US-Astronaut Daniel Burbank (rechts) nach ihrem Examen am Kosmonautentrainingszentrum in der "Star City" nahe Moskau. Die drei müssen doch noch länger auf ihren Reiseantritt zur ISS warten, der wegen des jüngsten Absturzes eines unbemannten Raumfahrzeuges aufgrund des Fehlstarts einer Sojus-U-Rakete aus Sicherheitsgründen aufgeschoben wurde.

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Foto: REUTERS/Sergei Remezov

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Großer Weißer in Gefangenschaft

Im kalifornischen Monterey Bay Aquarium gibt es wieder eine kleine Sensation zu bestaunen: Einen jungen männlichen Weißen Hai Carcharodon carcharias. Vertreter des Aquariums erklärten, dass sie den Fisch am 18. August aus den Gewässern um die Marina del Rey gezogen hätten. Die Tage bis zu seinem Umzug ins "Open Sea"-Becken des Aquariums habe er in einem Verwahrungsbecken in Malibu verbracht, wo beobachtet wurde, ob er auch fit ist und gut frisst.

Erfahrungsgemäß sterben Weiße Haie in Gefangenschaft sehr rasch, da sie Nahrungsaufnahme verweigern. Das Monterey Bay Aquarium wurde bekannt wegen dem weltweit einmaligen Gelingen der Aquarienhaltung von jungen Großen Weißen. Die Tiere werden nach wenigen Monaten wieder ausgesetzt.

Foto: AP/Monterey Bay Aquarium, Randy Wilder

Enormer technischer Entwicklungssprung

Die ältesten Faustkeile der Welt haben Forscher in der Gegend um den Turkana-See in Kenia entdeckt. Sie werden auf 1,76 Millionen Jahre datiert und sind ein weiterer spektakulärer Hinweis auf den hohen Entwicklungsstand des frühen Homo erectus.

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Foto: Pierre-Jean Texier, National Center of Scientific Research, France

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Hochriskante Standorte

Viele Kraftwerke in seismischen Risikogebieten sind auch nach der Katastrophe in Fukushima weiterhin am Netz. In Japan laufen seit März zwar weniger als die Hälfte der Atomkraftwerke, andere Staaten setzen ihre Stromproduktion aus Kernenergie unbeirrt fort. Vor den kalifornischen Meilern in Palo Verde und San Onofre im nördlichen San Diego (Bild) warnen Kritiker seit Jahrzehnten - ohne Folgen. Ebenso vor dem slowenischen Kraftwerk in Krsko: Eine Greenpeace-Studie aus dem Februar 2011 kam zu dem Ergebnis, dass das AKW einem starken Erdbeben, wie es in der Region alle 200 Jahre auftrete, nicht standhalten würde. Die Regierung hält dennoch an Plänen für den Bau eines zweiten Reaktors am Standort fest.

Foto: AP/dapd/Lenny Ignelzi

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CarbFix gegen Treibhausgase?

Was der Geologe Sigurdur Reynir Gislason von der Universität von Island hier in Händen hält, sind links Basaltstein und rechts Kalkstein. Die beiden Mineralien sind die Schlüssel für das "CarbFix"-Experiment, dessen Chefwissenschafter Gislason ist. In einem geothermalen Kraftwerk werden die Forscher aus eruptiven Gasen eines Vulkangebiets gewonnenes Kohlenstoffdioxid in den Erdboden pumpen, wo es mit porösem Basalt zu Kalkstein reagieren soll. So will man herausfinden, ob man so auf relativ einfachem und unriskantem Weg Treibhausgase "einsperren" kann.

Foto: Brennan Linsley/AP/dapd

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Ein seltener gefiederter Freund

Die Zaunammer Emberiza cirlus ist eine nicht nur in unseren Breiten, aber besonders in Mitteleuropa äußerst selten gewordene Sperlingsvogelart. Jetzt wurden gleich zwei Exemplare in einem Wiener Weingarten gesichtet - beim Brüten.

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Foto: APA/CH. ROLAND/WWW.BIRD.AT

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Tigerbabies in Prag

Zwei Monate sind die Sumatra-Tiger Panthera tigris sumatrae im Bild alt. Sie wurden im Prager Zoo geboren. Weltweit leben zwischen 200 und 250 Exemplare in Zoologischen Gärten. In Sumatras freier Wildbahn existiert nur mehr eine extrem kleine Population, die von Rodung und anderen Einschnitten in die natürlichen Habitate bedroht ist, sodass diese kleinste Unterart des Tigers als vom Aussterben bedroht gilt.

Foto: REUTERS/Petr Josek

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Opossumdame kommt ins Alter

Das schielende Opossum Heidi aus dem Leipziger Zoo leidet an Altersschwäche. Das Opossum habe Probleme mit der Wirbelsäule und laufe deshalb eher schwerfällig. "Heidi ist bald dreieinhalb", erklärt Zoo-Kurator Fabian Schmidt, "das ist einfach ein Alter, in dem sich erste Alterserscheinungen zeigen. Die führen dazu, dass Heidi nicht mehr rumspringt wie ein junges Reh, sondern mehr rumliegt." (red)

Foto: APA/Schmidt