Fünf Stunden Anstieg, 1.500 Höhenmeter und ein Finale über einen Grat mit "leichter Blockkletterei" und man ist oben, am Gipfel des 3.106 Meter hohen Sonnblicks. Nirgends in Österreich wird so hoch so viel gemessen. Den engen Gipfel teilen sich die Alpenvereinsschutzhütte Zittelhaus, das vor 125 Jahren erbaute ursprüngliche Observatorium und ein in den 1980er Jahren erbautes neues Observatorium (von links nach rechts).

Foto: Alois Pumhösel

Den Weg auf den Gipfel begleitet der Anblick des Goldbergkees, eines der vielen schrumpfenden Gletscher Österreichs. Der Goldbergkees ist einer der am besten erforschten Gletscher Österreichs. Jeden Sommer tummeln sich hier die Glaziologen.

Alois Pumhösel

Gegenüber wacht der Großglockner.

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Wer oben übernachtet und früh aufsteht, wird bei entsprechendem Wetter mit einer besonderen Morgenstimmung belohnt.

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Die Messgeräte kontrastieren das Naturschauspiel.

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Am Sonnblick-Observatorium wird nicht nur das Wetter beobachtet, es werden unter anderem Strahlung, Feinstaubbelastung der Luft und Radioaktivität gemessen. Wissenschafter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und vieler anderer Institutionen führen Forschungsprojekte durch.

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Das Sternpyranometer misst die Globalstrahlung, also sowohl direkte als auch diffuse Sonnenstrahlung.

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Auch der Sun-Tracker misst die Sonneinstrahlung. Das Gerät ist erst wenige Monate in Betrieb.

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Morgenstimmung am Dach des Observatoriums.

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Hermann Scheer, einer der Beobachter der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), der am Observatorium seinen Dienst versieht, ruft die Messdaten ab.

Foto: Alois Pumhösel

Mehrmals pro Tag gibt Scheer eine Augenbeobachtung an den Standort in Salzburg durch.

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Richtfunkantennen versorgen das Rauriser Tal mit Daten.

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Der Turm des alten Observatoriums ist noch intakt.

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Im Turm werden nach wie vor Temperatur, Windrichtung und -geschwindigkeit gemessen, aber nicht mehr aufgezeichnet. Glaziologe Bernhard Hynek ist nur ausnahmsweise hier drinnen, normalerweise ist er draußen am Gletscher und vermisst ihn.

Foto: Alois Pumhösel

Die alten Messgeräte, die längst durch digitale Pendants ersetzt wurden, funktionieren noch einwandfrei, erklärt Scheer.

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Mit der schönen Glaskugel wurde früher die Sonnenscheindauer gemessen. Die Linse brennt eine aussagekräftige "Kurve" auf einen Papierstreifen.

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Die Messung wurde längst von einem digitalen Gerät übernommen.

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"Die Benutzung der Seilbahn ist Personen vorbehalten, die im begründeten Interesse des Sonnblickvereins am Sonnblick Observatorium tätig sind." In dem "Kisterl" ist es ohnehin nicht allzu bequem. 20 Minuten dauert eine Fahrt - hier geht's auf zu einer Wartungsfahrt. 

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Messtechniker Gerhard Schauer musste sich ausnahmsweise auch vom Seilbahn-"Kisterl" abseilen, um die Seilbahnstützen zu kontrollieren. Er kommt einmal pro Woche hinauf auf den Sonnblick, um die Messgeräte zu warten.

Foto: Alois Pumhösel

Mehr Informationen unter www.sonnblick.net

Alois Pumhösel

Die Reportage vom Sonnblick ist hier zu finden.
(Alois Pumhösel, derStandard.at, 2.9.2011)

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