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Keine Konzerte finden zur Zeit in der Wiener Arena statt, weil sich die zuständigen Behörden uneinig sind.

APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

Wien - "Wir werden jetzt selbst einen Ziviltechniker beauftragen, der den Bauzustandsbefund erstellen soll", sagte Markus Oralek, der Obmann des Vereins Arena, am Sonntag zum Standard. Die MA 34 (Gebäudemanagement) stelle als Eigentümerin des Areals den notwendigen Bauzustandsbefund nicht aus, den die MA 36 (Veranstaltungswesen) vom Verein verlange, deshalb musste vergangene Woche in der Arena bereits ein Konzert ins Arena-Beisl verlegt werden - die Besucher bekamen das Eintrittsgeld zurück. Der Verein fürchtet jetzt schwere finanzielle Einbußen, wenn bis zu 20 weitere Konzerte abgesagt werden müssten. Diese Woche stehen zwei Konzerte mit je knapp 1000 Besuchern auf dem Plan.

Laut Presse hieß es bei der MA 34, dass man mit dem Veranstaltungsverbot nichts zu tun habe. Das kann Oralek nicht nachvollziehen: "Eigentümerin der Gebäude ist die Stadt, also ist die MA auch für den Bauzustandsbefund zuständig." Am Montag gehen die Verhandlungen mit den Behörden weiter. (fern, DER STANDARD Printausgabe, 5.9.2011)