Wien - Eine Reihe von Konzertabsagen in der Arena (Wien-Landstraße) konnte am Montag abgewendet werden. Wie berichtet, fehlt ein Bauzustandsbefund von dem ehemaligen Schlachthof, den die MA 34 (Gebäudemanagement) der MA 36 (Veranstaltungswesen) zukommen lassen muss. Vergangene Woche musste bereits ein Konzert ins Arena-Beisl verlegt werden, 20 weitere Veranstaltungen standen auf der Kippe. Er werde selbst einen Ziviltechniker beauftragen, um den Befund zu erstellen, hatte Markus Oralek, Obmann des Vereins Arena, angekündigt.

Bei einem Gespräch im Büro von Stadträtin Ulli Sima (SP) wurden nun die Ansuchen um Veranstaltungsgenehmigungen "unbürokratisch genehmigt" , wie Oralek am Montag mitteilte. Gründe für die Absage habe er nicht erfahren, allerdings sei versichert worden, "dass kein vorsätzliches Handeln für die Probleme der letzten Tage verantwortlich ist". Der erlittene finanzielle Verlust gehe zulasten des Vereins. Oraleks Fazit - trotz abgewendeter Absagen: "Bürokratie macht manchmal viel Arbeit und kann sehr emotional werden." (hei; DER STANDARD; Printausgabe, 6.9.2011)