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Die steirische Ökoregion Kaindorf, ein Zusammenschluss von Bürgern aus sechs Gemeinden, mausert sich zu einer Vorbildregion, die eine ökologische Kreislaufwirtschaft betreibt. "Wir wollen durch CO2-bindende Maßnahmen in Richtung CO2-Neutralität gehen", sagt der Geschäftsführer.

In der Region sind schon viele mit E-Bikes oder E-Roller unterwegs, auch Joachim Ninaus hat einen. "Seit 2007. Es fährt sich emissionsfrei und sparsam damit." Seit 2009 gibt es eine Förderung für E-Zweiräder: "Hier im Hügelland ist es schon von Vorteil, beim Bergaufstrampeln einen Elektromotor zuschalten zu können.

Die Region hat 5000 Einwohner, ungefähr 90 E-Bikes werden pro Jahr verkauft. Ein knappes Dutzend Stromstankstellen gibt es bereits, wir sind also gut unterwegs." Kleinere Distanzen radelt Ninaus allerdings noch ohne Motor. "Mit meinem Trekking-Bike."

Man mag es gar nicht glauben, aber der Steirer hat trotzdem auch ein Auto. "Na ja, eigentlich gehört der Fiat Doblo meiner Frau und den Kindern." Mit dem "kleinen Kastenwagen" besucht man "die Verwandtschaft oder fährt einmal auf Urlaub". Der Doblo wurde aus einem einfachen Grund gekauft: "Weil drei Kindersitze auf der Rückbank Platz haben. Bei den meisten Pkws funktioniert das nicht, man müsste sich einen Van kaufen, der kostet aber das Dreifache. Nichts für mich." (Jutta Kroisleitner/DER STANDARD/Automobil/09.09.2011)