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Nadal vs.

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...Murray

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Federer vs.

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...Djokovic

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New York - Die Top-Vier der Weltrangliste und Setzliste haben es ins Herren-Halbfinale der Tennis-US-Open geschafft. In der Runde der letzten Vier treffen am Samstag um 18.00 Uhr MESZ Novak Djokovic (SRB-1) und Roger Federer (SUI-3) und danach um 20.45 Uhr Andy Murray (GBR-4) und Rafael Nadal (ESP-2) aufeinander. Nadal fegte im Viertelfinale über Andy Roddick (USA) 6:2,6:1,6:3 hinweg, etwas härter zu kämpfen hatte Murray gegen den 2,06-Meter-Riesen John Isner (USA) beim 7:5,6:4,3:6,7:6(2).

Mit Roddick und Isner haben sich vor den Augen der First Lady Michelle Obama die letzten beiden Hoffnungen der US-Herren auf den ersten Heimsieg seit 2003 (Roddick) verabschiedet. Roddick war im einseitigen 1:53-Stunden-Match gegen Nadal chancenlos. Der US-Amerikaner wirkte alles andere als frisch und ließ sich von seinem Trainer zweimal an den Beinen behandeln. "Roddick war offensichtlich müde, das tut mir leid", meinte Nadal, der dennoch keine Gnade kannte, 35 Winner schoss und Roddick insgesamt sechsmal das Service abnahm.

Nadal ohne Satzverlust

"Ich hatte nicht sehr viel Spaß heute", gestand Roddick. Der 25-jährige Titelverteidiger aus Spanien ist weiterhin der einzige Spieler im laufenden Turnier ohne Satzverlust. Gegen seinen nächsten Kontrahenten Murray hat Nadal in diesem Jahr die Semifinali bei den French Open und in Wimbledon gewonnen. Murray hat Nadal im Halbfinale der US-Open 2008 bezwungen, ehe er dann im Finale gegen Federer verlor.

"Es ist immer eine Freude gegen Murray zu spielen, er ist einer der talentiertesten Spieler auf der Tour. Das wird eine große Herausforderung. Ich muss aggressiv spielen, um eine Chance zu haben", meinte Nadal. Trost gab es für die US-Veranstalter mit dem überraschenden Sieg der Teenager Melanie Oudin und Jack Sock im Mixed-Bewerb. Die 19-Jährige und der 18-Jährige waren nur dank einer Wildcard in den Bewerb gerutscht.

Terminprobleme

Verärgert reagiert hat die Deutsche Angelique Kerber auf die Ansetzung ihres Damen-Halbfinales. Kerber und die Australierin Samantha Stosur bestreiten ihre Partie aufgrund des dicht gedrängten Programms am Samstag auf dem Grandstand, dem nur drittgrößten Platz am Rand der US-Open-Anlage. "Das ist nicht fair", stellte Kerber vor ihrem Debüt in einem Grand-Slam-Halbfinale fest. Auf diesem 6.100 Fans fassenden, aber kaum besuchten Platz hatten auch der Niederösterreicher Jürgen Melzer und der Deutsche Philipp Petzschner ihr Doppel-Halbfinale gegen Simone Bolelli/Fabio Fognini (ITA) bestreiten müssen.

Das Finale in der Nacht auf Sonntag (zweites Match nach 1.00 Uhr) bestreiten Melzer/Petzschner gegen die Polen Mariusz Fyrstenberg/Marcin Matkowski im Arthur-Ashe-Stadium im Anschluss an das Damen-Halbfinale Caroline Wozniacki gegen Serena Williams. (APA/Reuters/dpa)