Bild nicht mehr verfügbar.

Dieser Beetle soll von Deutschland nach Peking gefahren sein

Foto: EPA/Kermann

Wolfsburg - Der größte europäische Autobauer Volkswagen will das weltweite Netz seiner Standorte in den kommenden Jahren kräftig ausbauen. Bis zu acht neue Werke seien denkbar, davon wenigstens zwei im wichtigsten Wachstumsmarkt China, sagte Konzernchef Martin Winterkorn in einem am Samstag veröffentlichten Interview des Fachblatts "Automotive News Europe". "Bis 2018 werden wir um die 70 Werke betreiben", kündigte der Vorstandsvorsitzende an. Zurzeit unterhalten die Wolfsburger 62 Produktionsstätten mit fast 400.000 Beschäftigten, die über den gesamten Globus verteilt sind.

Zur Höhe der Investitionen wollte ein Unternehmenssprecher am Samstag keine Angaben machen. Ende vergangenen Jahres hatte der VW-Aufsichtsrat beschlossen, bis 2015 insgesamt 51,6 Milliarden Euro in Produktion und Entwicklung zu stecken. Mehr als die Hälfte der darin enthaltenen Sachinvestitionen sollen laut mittelfristiger Planung in Deutschland ausgegeben werden.

Deutschland und Europa blieben "das Rückgrat für den Erfolg", die neuen Werke würden aber außerhalb der Heimatregion aufgebaut, deutete Winterkorn an. Die VW-Tochter Audi könne in den USA oder Mexiko aufstocken, für Porsche sei dies eher unwahrscheinlich. (APA)