Mit dem Motto "Lebensrealitäten: Weiter denken. Weiter handeln" findet die Frauensommeruni in Linz statt.

Foto: Frauensommeruni Linz 2011

Mit dem diesjährigen Motto "Lebensrealitäten: Weiter denken. Weiter handeln." findet am 23. und 24. September die Frauensommeruniversität dieses Jahr erstmals in Linz statt. An zwei Tagen können Frauen in den Räumen der Kunstuniversität Linz an Workshops, Vorträgen und Diskussionen zu frauenrelevanten Themen teilnehmen.

Zielgruppe: Vor allem Frauen außerhalb des akademischen Umfeldes

Die Frauensommeruni bietet den Teilnehmerinnen einen Raum der Bildung und Emanzipation für Frauen jeden Alter, jeder Herkunft und vollkommen unabhängig von ihrer jeweiligen Lebensgeschichte. Das Projekt richtet sich ausdrücklich an alle Frauen - besonders aber auch an Frauen außerhalb des akademischen Umfeldes. Neben der Wissensvermittlung stehen der Austausch von Erfahrungen, sowie auf ganz praktischer Weise die unmittelbare Mitgestaltung der Frauensommeruni im Mittelpunkt.

Thematisch befasst sich die Frauenuni in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit den Lebensrealitäten von Frauen in verschiedenen Kontexten. Von der Situation weiblicher Angestellter bis hin zur Darstellung beider Geschlechter in Computerspielen spannt sich der inhaltliche Bogen. Dabei sollen zwischen den Alltagserfahrungen, der Wissenschaft und dem Bereich der Politik Brücken geschlagen und Verbindungen hergestellt werden. Vorstellungen und Strategien zur Umsetzung einer Gleichstellung zwischen Frauen und Männern sollen diskutiert und soweit möglich konkretisiert werden.

Seit 2007 auch in Österreich

Frauenuniversitäten haben in Europa seit den 1970ern Tradition. Sie wurden geschaffen, um weibliche Freiräume an den damals noch sehr von Männern dominierten Universitäten zu etablieren. Seit 2007 werden in Österreich wieder Frauenuniversitäten organisiert. Die Linzer Organisatorinnen nehmen das Jubliäum 100 Jahre Frauentag zum Anlaß, um mit dem Thema "Lebensrealitäten und Utopien" auf die noch bestehen Geschlechterungleichbehandlungen hinzuweisen. (red)