Wien - Der Biomasseverband will den Anteil der Ackerfläche, die für Energiepflanzen verwendet werden, von derzeit 3,4 auf 7,2 Prozent m Jahr 2020 verdoppeln. 2009 wurden in Österreich rund 46.500 Hektar Acker- und Grünland für die Erzeugung von Biomasse genutzt. Dafür solle eine CO2-Steuer eingeführt werden und die heimische Öl-und Gasförderung mit einer Gebühr belegt werden. Außerdem sollen ein Viertel der Mittel aus dem Klima- und Energiefonds für erneuerbare Wärme reserviert werden. Das größte Potenzial sieht Verbandspräsident Horst Jauschnegg im Wärmebereich. "Das Biowärme-Ausbaupotenzial bis 2020 wird auf 38 Petajoule geschätzt - ein Plus von 26 Prozent auf 181 Petajoule", rechnete er am Mittwoch vor Journalisten vor. (APA)