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Wien - Die positive Entwicklung am österreichische Arbeitsmarkt hat sich im zweiten Quartal 2011 weiter fortgesetzt: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Vorjahresvergleich um 60.200 auf 4.141.200 Beschäftigte, die Arbeitslosigkeit ging gleichzeitig um 11.900 auf 175.300 Jobsuchende zurück, geht aus der aktuellen Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung der Statistik Austria hervor. Besonders erfreulich: Vor allem Vollzeitjobs konnten zulegen. Die Arbeitslosenquote sank im zweiten Quartal auf 4,1 Prozent nach 4,4 Prozent im Vorjahreszeitraum

Vom kräftigen Beschäftigungsplus haben Frauen und Männer (+31.800 bzw. +28.400) gleichermaßen profitiert. Bei den Unselbstständigen gab es mit plus 43.800 Betroffenen einen deutlich höheren Zuwachs im Jahresvergleich als in den vorherigen Quartalen. Bei Selbstständigen und Mithelfenden wurden um 16.400 mehr Beschäftigte gezählt als im zweiten Quartal 2010. Sowohl bei den Unselbstständigen als auch bei den Selbstständigen plus Mithelfenden trugen Frauen und Männer deutlich zum Beschäftigungsanstieg bei.

Nach Branchen haben vor allem Industrie und Gewerbe mit einem Beschäftigungszuwachs von 52.100 (davon 36.300 Männer) profitiert. Im Dienstleistungsbereich gab es einen kaum merkbaren Anstieg bei den Frauen, bei den Männern ging die Beschäftigung in diesem Bereich leicht zurück. Allerdings entfielen fast zwei Drittel der offenen Stellen auf den Dienstleistungsbereich.

Mehr Vollzeitjobs

Deutlich zulegen konnte die Zahl der Vollzeitjobs: Im zweiten Quartal wurden im Jahresvergleich um 50.400 mehr Vollzeit- und um 9.800 mehr Teilzeitbeschäftigte gezählt. Das Plus bei der Vollzeit teilten sich Unselbstständige und Selbstständige plus Mithelfende mit jeweils rund 25.000 mehr Beschäftigten zu gleichen Teilen. Das Plus bei Teilzeitjobs resultierte aus einem Zuwachs bei den Unselbstständigen (+18.800) und einem Rückgang bei den Selbstständigen und Mithelfenden (-9.000).

Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit haben vor allem Männer mit einem Rückgang um 9.500 auf 94.800 Jobsuchende profitiert. Die Zahl der arbeitsuchenden Frauen hingegen blieb mit 80.500 in etwa unverändert. Die Arbeitslosenquote bei den Männern sank im Jahresvergleich von 4,5 auf 4,1 Prozent, bei den Frauen ging sie von 4,2 Prozent im Vorjahr auf ebenfalls 4,1 Prozent zurück.

Der Vorquartalsvergleich brachte einen saisonbedingten Anstieg der Erwerbstätigen um 69.400 Betroffene, davon 60.300 Männer. Die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote fielen im zweiten Quartal 2011 18.900 Jobsuchende bzw. um 0,5 Prozentpunkte. Die Anzahl der offenen Stellen ging leicht zurück. (APA)