Washington - Ausländische Investoren haben im Juli in großem Stil US-Wertpapiere abgestoßen. Netto verbuchte die größte Volkswirtschaft der Welt einen Kapitalabfluss von 51,8 Mrd. Dollar (37,6 Mrd. Euro) , wie das US-Finanzministerium am Freitag mitteilte. Im Juni waren lediglich 29,4 Mrd. Dollar abgezogen worden. Der Streit um die Anhebung der Schuldenobergrenze hatte dann aber viele Investoren verunsichert.

Besser fällt die Bilanz bei langfristigen Investitionen aus. Hier ergab sich im Juli ein Kapitalzufluss von 9,5 Mrd. Dollar nach 3,4 Mrd. Dollar im Vormonat. Die Kapital-Daten gelten als Indikator für das Interesse ausländischer Anleger an US-Wertpapieren. Die USA benötigen zur Finanzierung ihres massiven Handelsbilanzdefizits ausländisches Kapital. (APA)