Eisenstadt - Die Bewag hat laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe rund 3,6 Mio. Euro an die Unternehmensgruppe des Lobbyisten Peter Hochegger gezahlt. Dies gehe aus einer Dokumentation der ehemaligen Bewag-Vorstände Hans Lukits und Josef Münzenrieder an den Aufsichtsrat aus dem Jahr 2010 hervor. Rund die Hälfte der Summe entfalle auf ein Windkraftprojekt in Ungarn, das nun wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen untersucht wird.

Hochegger selbst habe laut "profil" nach seinen Angaben mit den Bewag-Projekten seiner Agentur persönlich nur am Rande zu tun gehabt. Aus den ihm gelieferten Berichten schließe er Zahlungen durch Hochegger-Firmen an ungarische Amtsträger aus.(APA)