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Schauspielerin Helen Mirren.

Foto: AP/Chris Pizzello

Berlin - Schauspielerin Helen Mirren ("Die Queen") hält auf die Auszeichnung durch einen Oscar nicht viel. "Das mit dem 'Academy Award' ist schon merkwürdig - denn letztlich wissen wir in unseren Herzen, dass das bedeutungslos ist", sagte die 66-Jährige am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Mirren gewann im Jahr 2007 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle als Elisabeth II. Sie habe sich damals zwar sehr über die Ehrung für den europäischen, eher skurrilen Film gefreut. Aber der Oscar bedeute nicht, "dass du eine großartige, fantastische Schauspielerin bist", sagte die Britin.

"Die würden ganz leicht gewinnen"

Die "Academy Awards" hätten eine merkwürdige globale Faszination. "Alle Welt ist ganz verrückt nach dem Oscar." Mirren ist Mitglied der Europäischen Film-Akademie, die über die Europäischen Filmpreise entscheidet. In dieser Funktion sehe sie brillante Schauspieler in Filmen aus Deutschland, Serbien, Italien oder der Ukraine. "Die würden ganz leicht einen Oscar gewinnen - wenn sie in einem englischsprachigen Film mitspielten." Mirren ist ab Freitag in dem Thriller "Eine offene Rechnung" als ehemalige Mossad-Agentin zu sehen, die einen Nazi-Kriegsverbrecher gejagt hat. (APA)