Viele Zuschreibungen und Erwartungshaltungen gegenüber dem einen oder anderen Geschlecht werden immer noch als selbstverständlich vorausgesetzt. Wie kann eine breite Infragestellung dieser Vorstellungen bei einem möglichst breiten Publikum, jenseits von TheoretikerInnen und AktivistInnen erreichet werden? Was braucht es um gängige Geschlechterkonstruktionen, die in vielen Massenmedien transportiert werden, aufzulösen?

Heute Abend werden zu diesen Fragen unter der Moderation von Andrea Klement Kerstin Kellermann, Journalistin unterschiedlicher Medien, Lea Susemichl, Journalistin bei "an.schläge" und Beate Hausbichler, Journalistin bei dieStandard.at diskutieren.

"Regendering Media" befasst sich mit dem Geschlechterdiskurs in den Medien und besteht aus zwei Gesprächsrunden, davon eine in Linz und eine in Wien, einer Plakataktion im Wiener Resselpark und einem Printprojekt. Aufbauend auf einer Recherchephase in Form von ExpertInnengesprächen wird versucht mit den Mitteln der Kunst einen aktivistischen Akzent in der Öffenlichkeit zu setzen. Konzept und Idee dazu stammen von Hansel Sato und Andrea Klement. (red)