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In der Nacht auf den 29. August brannte bereits ein Stall ab.

Foto: APA/ÖFFENTLICHKEITSARBEIT ZELL/P

Innsbruck - Nachdem zwei Großbrände Ende August die Feuerwehren im Zillertaler Ort Zell am Ziller in Atem gehalten hatten, ist in der Nacht auf Freitag erneut ein Wirtschaftsgebäude in Flammen gestanden. Vier Feuerwehren aus der Umgebung bekämpften den Brand mit 71 Feuerwehrleuten und zehn Fahrzeugen. Das unbewohnte Gebäude wurde laut Einsatzkräften erheblich zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Brandermittler des Landeskriminalamtes nahmen am Vormittag die Ermittlungen auf.

Das Feuer war kurz nach 2.00 Uhr ausgebrochen. Das Gebäude stand beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand. Da sich in der Nähe des Stadels weitere Gebäude befinden, wurde Großalarm ausgelöst. Ein Übergreifen der Flammen wurde verhindert. Gegen 3.30 Uhr wurde schließlich "Brand aus" gegeben.

Bereits zwei Brände

Das erste Feuer in Zell am Ziller hatte in der Nacht auf den 29. August den sogenannten Gielerstall vernichtet. Die Flammen waren damals im Bereich des südwestlichen Gebäudes ausgebrochen. Es befand sich kein Vieh im Stall, lediglich landwirtschaftliche Geräte.

Der zweite Großbrand brach am Abend des 29. August ebenfalls in einem Wirtschaftsgebäude aus, das nach kurzer Zeit in Vollbrand stand. Die alarmierten Feuerwehren konnten auch damals ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern, das sich etwa 30 Meter südlich befindet. Am Einsatz waren Feuerwehren mehrerer Orte mit insgesamt 24 Fahrzeugen und 188 Mann beteiligt. (APA)