Die Vollversammlung des Internationalen Presseinstituts (IPI) hat in der taiwanesischen Stadt Taipeh eine Reihe von Ländern zu mehr Respekt und Unterstützung für die Pressefreiheit aufgefordert. In jeweils einstimmig angenommenen Resolutionen wurden Mexiko, Ungarn, die Türkei, die Philippinen, Südafrika und Großbritannien aufgefordert, Journalisten besser zu schützen und die Pressefreiheit bedrohende Gesetze zurückzunehmen.

Als lebensbedrohlich für Journalisten wurde die Lage in Mexiko und den Philippinen kritisiert. Beide Regierungen wurden aufgefordert, mehr für den Schutz von Medienvertretern zu tun und die Strafverfolgung jener zu verschärfen, die Journalisten wegen ihrer Berichterstattung töten und bedrohen. Südafrika und Ungarn wurden für ihre gesetzlichen Regelungen zur Einschränkung freier Berichterstattung kritisiert. Von der Türkei forderte die seit 1950 weltweit für die Pressefreiheit agierende Organisation mit Sitz in Wien, Journalisten, die wegen ihrer Arbeit inhaftiert wurden, unverzüglich freizulassen. (APA)