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Einmal mehr hat sich als günstig erwiesen, dass Meere den größeren Teil der Erdoberfläche einnehmen.

Foto:NASA/AP/dapd

Washington - Es hat ein paar Tage gedauert, aber jetzt herrscht Gewissheit: Die Trümmer des am Samstagmorgen abgestürzten Forschungssatelliten "UARS" sind in den Südpazifik gestürzt. Wie die NASA mitteilte, trat der Satellit über einem Meeresabschnitt 14,1 Grad südlicher Breite und 170,2 westlicher Länge in die Erdatmosphäre ein - weit entfernt von jeder großen Landmasse. Das berechneten Experten der Luftwaffe auf dem Stützpunkt Vandenberg in Kalifornien.

Demnach fielen nach Schätzungen der US-Weltraumbehörde bis zu 26 Satelliten-Trümmerstücke östlich der Samoa-Inseln ins Wasser - Teile aus Materialien wie Beryllium, Titan oder Stahl, die der Hitze beim Wiedereintritt in die Atmosphäre standhalten konnten.

Der rund sechs Tonnen schwere und busgroße Satellit war 1991 ins All geschickt worden, um die Ozonschicht und die Erdatmosphäre zu untersuchen. Die Messungen gingen im Jahr 2005 zu Ende, seitdem war der Satellit außer Betrieb. Da er keinen Treibstoff an Bord hatte, konnte die NASA den Absturz nicht steuern und musste auf Glück in Sachen Einschlagsort hoffen. (APA/red)