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Eva-Britt Svansson gilt als eine der profilitiersten Frauenpolitikerinnen in der EU.

Foto: APA/JUAN CARLOS CARDENAS

Neue Wege bestreitet der Frauenausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel. Erstmals wird ein Mann, der schwedische Abgeordnete Mikael Gustafsson, dem frauenpolitischen Ausschuss vorsitzen. Am Montag wurde der Abgeordnete der vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke vom Kommitee zur ihrem Vorsitzenden gewählt. 

In einer ersten Stellungnahme erklärte Gustafsson: "Ich bin überwältigt und geehrt. Der Ausschuss hat sein Vertrauen in mich gesetzt und ich werde mein möglichstes tun, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen."

Svensson trat zurück

Seine Vorgängerin, die schwedische Abgeordnete Eva-Britt Svensson aus derselben Liste, gab im Sommer ihren Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen bekannt. Sie war seit 2004 im Europäischen Parlament vertreten und gilt als leidenschaftliche Vertreterin von Frauenfragen in der EU-Politik.

Gustafsson will an den aktuellen Themen des Ausschusses weiterarbeiten: einer europaweiten Anti-Gewalt-Strategie sowie an Maßnahmen zur Verstärkung der ökonomischen Unabhängigkeit und politischen Partizipation von Frauen. (red)