Unter den von eurozine zusammengestellten aktuellen Diskussionsbeiträgen von europäischen Kulturzeitschriften liegt eine Analyse zu den Terroranschläge in Norwegen jetzt auch in englischer Übersetzung vor.

Unter dem Titel "Caught in the web" schreibt Øyvind Strømmen in Syn og Segn, dass sich die Beobachtung von Internet-Radikalisierung bisher fast ausschließlich auf Islamismus konzentriert habe.

In Strømmens Artikel wird darauf hingewiesen, dass rechtsradikale Sites wie die - auch von Anders Breivik genutzte - Stormfront ungleich mehr User als populäre islamistische Sites wie Al Ekhlaas oder Al Hesbah. "Das Internet hat neue soziale Milieus hervorgebracht, in denen Meinungen und Verhaltensweisen, die üblicherweise als inakzeptabel gelten, zur Norm werden. Extremisten sind hier unter sich, tauschen ihre Ansichten aus und das Ergebnis ist eine virtuelle 'Echokammer', in der die extremsten Ideen und Vorschläge befürwortet und unterstützt werden."

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