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Steve Jobs auf einem Apple-Event im Jahr 2005

Foto: Reuters

Bevor Walter Isaacsons autorisierte Biographie von Steve Jobs am Montag offiziell auf den Markt kommt, sind bereits einige unbekannte Anekdoten aus dem Leben des Apple-Mitgründers an die Öffentlichkeit gedrungen. Die Nachrichtenagentur AP hat vorab eine Kopie des Buches ergattert und weitere Details ausgeplaudert. So teilte der Anfang Oktober verstorbene Jobs mit dem Autor auch seine Ansichten zur Konkurrenz. Besonders Android war dem ehemaligen Apple-Chef ein Dorn im Auge.

"Ich werde Android zerstören"

Nach der Präsentation eines Android-Smartphones von HTC Anfang 2010 habe Jobs getobt. Die Integration einiger Funktionen, die auch am iPhone verfügbar sind, sei "schwerer Diebstahl". Apple reichte daraufhin Klage gegeben HTC ein. "Ich werde meinen letzten Atemzug darauf verwenden, wenn es sein muss, und ich werde jeden Penny von Apples 40 Milliarden US-Dollar auf der Bank ausgeben, um das richtigzustellen. Ich werde Android zerstören, weil es ein gestohlenes Produkt ist. Ich bin für den thermonuklearen Krieg bereit", so Jobs.

Jobs wollte Streit nicht beilegen

Gegenüber dem damaligen Google-CEO Eric Schmidt habe Jobs erklärt, dass er nicht bereit sei den Streit mit Geld beizulegen. Stattdessen solle Google aufhören, Apples Ideen für Android zu übernehmen. Man muss wohl nicht extra erwähnen, dass dieses Treffen den Disput nicht beigelegt hat. Neben HTC führt Apple auch gegen Samsung einen erbitterten Rechtsstreit um angebliche Patentverletzungen, der in einigen Ländern mittlerweile zu einem Verkaufsverbot des Android-Tablets Galaxy Tab 10.1 geführt hat. Samsung wiederum bemüht sich um ein Verkaufsverbot gegen das iPhone 4S. (red)