Washington - Nach jahrelanger Verzögerung treten drei Freihandelsabkommen der USA mit Südkorea, Kolumbien und Panama in Kraft. US-Präsident Barack Obama unterschrieb die Abkommen am Freitag, nachdem der Kongress in der vergangenen Woche grünes Licht gegeben hatte. Obama unterzeichnete zudem ein Gesetz zur Unterstützung von US-Arbeitern, die ihre Jobs wegen des globalen Wettbewerbs verlieren.

Obamas Regierung hofft, dass der Freihandel die US-Wirtschaft über mehr Exporte ankurbeln wird. Das Weiße Haus rechnet damit, dass im Zuge der Abkommen die US-Ausfuhren um 13 Mrd. Dollar (9,5 Mrd. Euro) zunehmen, die Landwirtschaft und die verarbeitende Industrie gestärkt und die diplomatischen Beziehungen zu den drei Staaten verbessert werden. Dagegen fürchten vor allem die Gewerkschaften einen Verlust von Arbeitsplätzen in den USA und hatten erbitterten Widerstand gegen die Abkommen geleistet. (APA)