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Massive Polizeipräsenz in Zihili.

Foto: REUTERS/Carlos Barria

Peking - China hat den Internetzugang zu Nachrichten über die Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei in der Stadt Zhili im Osten des Landes blockiert. Am Freitag funktionierten in China nach der Erfahrung eines AFP-Journalisten keine Suchanfragen mit den Schlagwörtern "Zhili", "Steuern" und "Protest". Die Zusammenstöße hatten sich nach einer Demonstration gegen Steuererhöhungen ereignet.

Die Auseinandersetzungen in Zhili hatten am Mittwochabend begonnen, als Geschäftsleute gegen höhere Steuern protestierten. Die Demonstration schlug in Gewalt um. Die Behörden gehen von tausenden Beteiligten aus, ihren Angaben zufolge wurden 28 Menschen festgenommen. Zahlreiche Menschen seien bei den Zusammenstößen verletzt worden. Ein Augenzeuge sagte am Freitag, in der Stadt sei alles ruhig. Aber es gebe eine hohe Polizeipräsenz und Anrainer seien aufgerufen worden, in ihren Wohnungen zu bleiben. (APA)