Weckt Zweifel: Cerith Wyn Evans vor dem Vorhang.

Foto: Michael Poehn / Wiener Staatsoper

Wien - Zum Nachdenken anregen und beim Publikum "gewisse Zweifel" wecken will der walisische Künstler Cerith Wyn Evans (geb. 1958) mit seiner schlichten, literarischen Gestaltung des Eisernen Vorhangs der Wiener Staatsoper. Das denkmalgeschützte Original mit einem Orpheus und Eurydike-Motiv des umstrittenen Künstlers Rudolf Eisenmenger wird heuer bereits zum 14. Mal mit einer Arbeit eines zeitgenössischen Künstlers verhängt. Der Bildhauer, Filmemacher und Konzeptkünstler Evans folgt auf Künstler wie Maria Lassnig, Jeff Koons, Franz West und Cy Twombly. (kafe, DER STANDARD - Printausgabe, 29./30. Oktober 2011)