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Die sportliche Zukunft in den Sand gesetzt: Dass an der Basis aller spitzensportlichen Aktivitäten gespart wird, ist ein weiteres Drama des Finanzcrashs.

Foto: EPA/Kyun

Athen - Als Folge der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise stellt der Griechische Leichtathletik-Verband (SEGAS) seine Geschäfte bis Mitte Dezember völlig ein. Dies beschloss die Verbands-Exekutive am Samstag in Athen, teilte SEGAS mit.

Der Verband reagiert mit seiner Entscheidung auf die völlig ungeklärte Finanzsituation. SEGAS will zunächst die Entscheidung des griechischen Finanzministeriums abwarten, mit welchen staatlichen Zuwendungen der Verband künftig überhaupt rechnen kann.

"Wir wollen die Zusicherung der Regierung, dass unser Budget zukunftssicher ist", betonte SEGAS-Präsident Vasilis Sevastis und warnte: "Ich denke, dass unser Sport die letzte Sache ist, die auf der Strecke bleiben sollte."

Sevastis äußerte angesichts der verheerenden Finanzkrise seines Landes Verständnis für die akute Situation. Zugleich gab der SEGAS-Präsident zu bedenken, dass der Sport in Griechenland schon seit den Olympischen Spielen 2004 auf allen Gebieten mit drastischen Kürzungen leben musste. (APA/dpa)