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Foto: Reuters/ FRANZ NEUMAYR
Wien - Zunächst kilometerlange Staus, dann eine Beruhigung der Lage: Der Höhepunkt der Pfingstreisewelle war laut ÖAMTC am Samstag im Laufe des Vormittages erreicht. Wie erwartet nahm die Länge der Staus auf der Tauern- und der Brenner-Autobahn gegen Mittag langsam ab. "Das Schlimmste ist überstanden, die deutschen Urlauberkolonnen, sind bald durch Österreich durch", hieß es am frühen Nachmittag.

Die Kolonne vor dem einröhrigen Tauern-Tunnel auf der A10 in Salzburg hatte gegen 10.00 Uhr eine Länge von rund 30 Kilometern erreicht, zwei Stunden später waren es nur mehr zehn Kilometer. Auch auf der Brenner-Autobahn (A13) beruhigte sich gegen Mittag die Verkehrslage: Auf der italienischen Seite des Brenners bei der Maustelle Sterzing schrumpfte der Stau auf drei Kilometer. Weiter kritisch blieb die Situation allerdings weiter südlich: Vor Modena mussten sich die Lenkerinnen und Lenker auch noch gegen Mittag durch gut zehn Kilometer Stau durchkämpfen.

In Niederösterreich kam es zu Mittag vor der Großbaustelle beim Knoten Vösendorf auf der A 21 zu kurzen Verzögerungen, kilometerlage Staus waren aber ausgeblieben. Viele Wiener waren noch Freitag Nachmittag vor dem Beginn der Teilsperre in Richtung Süden aufgebrochen.

Mega-Stau am Knoten Vösendorf blieb aus

Nur relativ geringe Probleme gab es Samstag Vormittag rund um den Knoten Vösendorf auf der Südautobahn (A2) in Niederösterreich in Folge des Abbruchs einer Brücke und einer Teilsperre der Autobahn. "Am ehesten gibt es noch Schwierigkeiten auf der A21 (Außenringautobahn). Auch auf den Umfahrungsstrecken registrieren wir zähflüssigen Verkehr", erklärte eine Sprecherin des ÖAMTC Samstag Mittag. (APA)