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Muss sich ärgern, nicht nur über die Opposition: Karlheinz Kopf.

Foto: APA/Jäger

Wien - ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, nicht gerade ein Schwergewicht, war am Dienstagnachmittag Opfer des nicht ganz so stabilen Mobiliars im Hohen Haus. Kurz vor einer Abstimmung kippte der Sessel des Fraktionschefs nach hinten, Kopf vermied den Absturz mit Mühe. Sabotage schloss Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) kichernd aus. Sie versicherte Kopf, dass niemand an seinem Stuhl gesägt habe.

Kein Sessel für Kopf

Pragmatisch nahm die Sache die nächste Rednerin. SPÖ-Rechnungshofsprecherin Christine Lapp sah endgültig den Beweis erbracht, dass die Renovierung des Parlaments schön langsam einmal angegangen werden sollte.

Fürs Erste musste Kopf auf den Nebenplatz ausweichen, sein Sessel wird über Nacht repariert, sagte Prammer zu. (APA)