New York - Völlig überraschend für alle Experten ist eine römische Skulptur in New York für das Achtfache des Schätzpreises versteigert worden. Die vermutlich aus dem zweiten Jahrhundert stammende "Marmorgruppe mit Leda und Schwan" erzielte bei Sotheby's 14,3 Millionen Euro, wovon selbst die Verkäufer verblüfft waren.

Vier Bieter hatten sich hochgetrieben, letztlich hatte ein anonymer Sammler per Telefon das letzte Gebot abgegeben. Die Figurengruppe war seit mehr als 200 Jahren im Privatbesitz und war erst vor kurzem wieder von Experten in England entdeckt worden.

Noch weiter ging die Schere bei einer gut 2.200 Jahre alten Königsbüste aus Ägypten auseinander: Für sie hatten die Schätzer etwa 75.000 Euro angesetzt - letztlich wurden knapp 2,8 Millionen eingefahren. Die ganze Auktion von Altertümern wurde daher weit erfolgreicher als erwartet.  (APA/red)