Klagenfurt - Der Kärntner Landtag hat am Freitagabend bei der Nulllohnrunde für Politiker in Kärnten eine Ausnahme beschlossen. In einem von der FPK eingebrachten Abänderungsantrag wurden Bürgermeister von Gemeinden unter 10.000 Einwohnern mit weniger als 3.999 Euro Bruttoeinkommen aus der geltenden Regelung herausgenommen. FPK, ÖVP und Grüne stimmten dafür, die SPÖ war dagegen.

In Kärnten hatte es zuletzt im Jahr 2000 eine Erhöhung der Politikerbezüge gegeben, mit dem Beschluss vom Freitag folgte der Landtag einem entsprechenden Beschluss des Nationalrates. Offen ist im südlichsten Bundesland noch die Frage, wie viel die Öffentlich Bediensteten an Gehaltserhöhungen zugestanden bekommen. Während sich die ÖVP für eine generelle Nulllohnrunde stark macht, tendiert die FPK dazu, zumindest Beziehern niedrigerer Einkommen eine Erhöhung zuzugestehen. Die Verhandlungen sind im Gange, ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. (APA)