Lübeck - Das Brahms-Institut in Lübeck hat einen bis dato nicht zugänglichen Brief von Ludwig van Beethoven (1770-1827) erhalten. Die Handschrift hat einen Schätzwert von bis zu 150.000 Euro, meinen Experten. Der Brief, der am 18. Jänner erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, ist Teil des umfangreichen Nachlasses der Musikpädagogin Renate Wirth, welche die Lübecker zum Generalerben erklärt hat. In dem Schreiben bittet der in Wien wohnhafte Beethoven 1823 Wirths Urgroßvater, den Komponisten Franz Anton Stockhausen, um Hilfe bei der Suche nach Vorabkäufern für die Noten seiner Missa solemnis. (APA)