Wien - Der Einfluss des Alters auf die Einkommen der unselbstständigen Erwerbstätigen zeigt große Unterschiede einerseits nach der sozialen Stellung und andererseits nach dem Geschlecht. So weisen männliche Angestellte in der Zeitspanne zwischen den 20- bis 29-jährigen und den 50- bis 59-jährigen eine Steigerung ihrer Einkommenszuwächse von 92,6 Prozent auf. Am schlechtesten schneiden Arbeiterinnen ab, für die nach Angaben der Statistik Austria lediglich ein Zuwachs von 5,3 Prozent errechnet wurde.

Weibliche Beamtinnen kommen immerhin auf einen Einkommenszuwachs innerhalb der 30-jährigen beruflichen Zeitspanne von 77,8 Prozent, männliche Beamte weisen noch ein Plus von 70,8 Prozent auf. Für weibliche Angestellte werden nur mehr 30,8 Prozent ausgewiesen, für männliche Arbeiter 19 Prozent.

Nimmt man lediglich die 25- bis 29-jährige Einkommenszeit und im Vergleich dazu die 55- bis 59-jährige, zeigt sich bei Arbeiterinnen sogar ein Lohnverlust von 4,6 Prozent. In allen anderen angeführten Bereichen kommt es dagegen zu einem mehr oder minder hohen Zuwachs. (APA)