Eine Neubewertung der Rentenkosten und der Erfolg von Apples neuem iPhone haben dem zweitgrößten US-Telekommunikationsanbieter Verizon tief ins Minus gestürzt. Im Schlussquartal 2011 lief ein Verlust von rund zwei Mrd. Dollar (1,54 Mrd. Euro) an, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte es noch 2,64 Mrd. Dollar Gewinn gegeben.

Hohe Subventionen

Auch die Popularität des neuen iPhone verhagelte zunächst die Zahlen: Wie andere Anbieter subventioniert Verizon seinen Kunden die Anschaffung des Telefons mit geschätzt mehreren hundert Dollar. Und mit dem Start des iPhone 4S verkaufte der Mobilfunkarm Verizon Wireless mehr als vier Millionen Apple-Smartphones. In der zweijährigen Laufzeit der Verträge wird der Konzern die Kosten aber wieder locker hereinholen. Der Verizon-Quartalsumsatz stieg unterdessen um 7,7 Prozent auf 28,4 Mrd. Dollar. (APA)