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Andrew Miller bei der Preisverleihung.

Foto: REUTERS/Paul Hackett

London - Für seine "lebhafte Wiedergabe" der Zeit kurz vor der Französischen Revolution hat der britische Autor Andrew Miller den mit 35.000 Pfund (ca. 42.000 Euro) dotierten Costa Book Award erhalten. In seinem Historienroman "Pure" wird ein junger Ingenieur nach Paris abberufen, um dort einen zerfallenden und überbelegten Friedhof abzureißen.

Der Roman sei stilbewusst und fesselnd, hieß es bei der Preisverleihung am späten Dienstagabend in London. Der 51 Jahre alte Miller betonte, mit dem Preisgeld werde er sich zwar den einen oder anderen "frivolen" Luxus wie etwa ein Paar Schuhe gönnen. Vor allem aber wolle er es in seinen Lebensunterhalt stecken, um ein neues Buch schreiben zu können.

Die Jury war in ihrer Entscheidung gespalten, um Haaresbreite hätte der Favorit Matthew Hollis mit seiner Biografie über den Dichter Edward Thomas gewonnen. (APA)