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Kim Dotcom vor Gericht

Foto: Reuters

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, könnten bis Donnerstag 2. Februar die Dateien von 50 Millionen Megaupload-Nutzern gelöscht werden. Der Zugang zur Seite wurde blockiert und sieben Männer verhaftet, da sie Filme, Musik und anderen Content illegal zum Download angeboten haben. Allerdings befinden sich auf den Servern auch eine Vielzahl an privaten, legalen Inhalten, die Nutzer hochgeladen haben. Seitdem der Zugang blockiert ist, haben die User keinen Zugriff mehr auf ihre privaten Dateien.

Drittfirmen

Megaupload hat Drittfirmen beauftragt, die Dateien zu speichern. Aber da die Konten eingefroren wurden, kann Megaupload die Firmen nicht bezahlen. In einem Brief an die Staatsanwaltschaft schreiben die Hoster Carpathia Hosting und Cogent Communications Group, dass sie am Donnerstag mit der Löschung der Dateien beginnen.

Dateien nicht beschlagnahmt

Die Staatsanwaltschaft soll ein paar Dateien kopiert haben, sie aber nicht physisch beschlagnahmt haben. Laut dem Brief haben die Behörden jetzt kein Recht mehr auf die Dateien zuzugreifen, da der Durchsuchungsbefehl abgelaufen ist. Die Zukunft der Dateien liegt nun in den Händen der beiden Hoster.

50 Millionen Nutzer betroffen

Laut dem Anwalt von Megaupload arbeitet die Firma mit der Staatsanwaltschaft daran, die Dateien zu sichern. Es sollen 50 Millionen Megaupload-Nutzer von der Löschung der Dateien betroffen sein. Auch für Megaupload selbst sind die Dateien von Bedeutung, sagte ihr Anwalt, da sie als Beweise im Gerichtsverfahren herangezogen werden sollen. (soc)