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In der IT gibt es immer etwas zu tun

Foto: Torsten Silz/dapd

Einer Studie der Non-Profit-Organisation CompTIA unter 500 Unternehmens- und IT-Managern zufolge, besteht eine große Diskrepanz zwischen den Anforderungen an die IT-Mitarbeiter und dem tatsächlichen Output. 93 Prozent der Umfrage-Teilnehmer meinten, dass eine Lücke zwischen den Fähigkeiten der IT-Abteilung und den eigentlich gewünschten Fähigkeiten bestehe. 56 Prozent erklärten, die Diskrepanz sei "moderat". 

Schuld des Managements?

Dass die Unternehmensführung nicht ganz mit der Leistung ihrer Mitarbeiter zufrieden ist, wäre nichts Ungewöhnliches. Doch das Ergebnis der Studie falle doch erstaunlich eindeutig aus, wie CompTIA-Forscher Tim Herbert im Gespräch mit Wired festhält. Einige der befragten Manager schreiben sich dabei selbst zumindest eine Teilschuld zu. 43 Prozent sehen mangelhafte Weiterbildung und 39 Prozent ineffektives Training der IT-Mitarbeiter als ausschlaggebend. Der Hauptgrund (46 Prozent) für eine Überforderung stelle allerdings der rasche Technologiewechsel dar. Dazu beitragen würde auch der Umstand, dass Unternehmensmitarbeiter zunehmend ihre privaten Notebooks für die Arbeit einsetzen würden. Die Liste an zu betreuenden Geräten habe sich in den vergangenen Jahren enorm verlängert.

Keine Früherkennung

Ein großes Problem sei laut Umfrage, dass in vielen Fällen keine Prozesse implementiert seien, um spezifische Schwächen auszumachen. Nur 15 Prozent der Manager meinten, es gäbe in ihren Unternehmen formale Abläufe, um Mängel in der Leistung der IT-Abteilung zu identifizieren. 56 Prozent der Führungskräfte bestätigten, dass überhaupt keine Fehlerkontrolle stattfinde. (zw, derStandard.at, 13.3.2012)