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Die Arbeitskosten steigen.

Foto: AP/Oliver Lang

Brüssel - Die Arbeitskosten pro Stunde sind im Euroraum im vierten Quartal 2011 im Vergleich zum entsprechenden Quartal 2010 um 2,8 Prozent gestiegen. In der EU-27 lag die jährliche Steigerungsrate bei 2,7 Prozent, geht aus den jüngsten Daten von Eurostat hervor.

Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. Im Euroraum stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2011 mit einer Rate von 2,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, während bei den Lohnnebenkosten ein Anstieg um 3,5 Prozent zu verzeichnen war. In der EU-27 stiegen die Löhne und Gehälter pro Stunde im vierten Quartal 2011 um 2,6 Prozent und die Lohnnebenkosten um 3,5 Prozent.

Die stärksten Zuwächse verzeichneten Bulgarien mit 12,6 Prozent, Rumänien (8,6 Prozent) und Estland (7,2). Dann folgen Ungarn (6,6), Slowakei und Lettland (je 4,4), Luxemburg (4,1), Malta (4,0), Österreich und Polen (je 3,9), Deutschland (3,6), Litauen (3,5), Frankreich (3,4), Finnland (3,3), Schweden Spanien und Dänemark (je 2,9), Belgien (2,7), Italien und Tschechien (je 2,3), Großbritannien (2,1), Zypern (1,8) und die Niederlande (1,3).

Geringere Arbeitskosten wiesen Slowenien (-0,3 Prozent), Portugal und Irland (-1,7 Prozent) auf. Keine Zahlen lagen für Griechenland vor. (APA, 15.3.2012)