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Die WHO verweist darauf, dass sich Gesundheits- und Sozialsysteme auf eine alternde Gesellschaft einstellen müssen.

Foto: APA/Patrick Pleul

Berlin - Das Thema Älterwerden steht im Mittelpunkt des Weltgesundheitstages am 7. April. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Politik und Gesellschaft ein gesundes Altern ermöglichen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Tag seit 1950 begeht, verweist darauf, dass sich Gesundheits- und Sozialsysteme auf eine alternde Gesellschaft einstellen müssen und widmet sich der konkreten Frage, was der einzelne Bürger und der Staat zur Förderung eines aktiven und gesunden Alterns tun können.

Der Altersmedian der Weltbevölkerung steigt kontinuierlich und die Zahl der Menschen über 60 dürfte sich bis 2050 gegenüber 2000 verdreifachen. In vielen Ländern der Europäischen Region liegt die Lebenserwartung für Frauen bereits bei mehr als 80, für Männer bei mehr als 75 Jahren.  So wird in Österreich bereits 2050 mehr als ein Drittel der Bevölkerung älter als 60 Jahre, elf Prozent werden über 80 Jahre alt sein, erklärte das Rote Kreuz.

In vielen Ländern wird es am Weltgesundheitstag Informations- und Diskussionsveranstaltungen dazu geben. Der Aktionstag wird seit 1950 jährlich am 7. April begangen und soll auch an die Gründung der WHO im Jahr 1948 erinnern. (red, 6.4.2012)