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Beim letzten Zusammentreffen brachten die Salzburger den Ball nicht an Wacker-Keeper Markus Egger vorbei.

Foto: Reuters/Ebenbichler

Salzburg  - Red Bull Salzburg ist am Samstag (16.00 Uhr) in der 29. Runde der Fußball-Bundesliga gefordert: Der Tabellenführer empfängt mit Wacker Innsbruck das Überraschungsteam der vergangenen Wochen. Zuletzt haben die Salzburger gegen Wacker zu Hause zweimal nicht gewinnen können.

"Das 2:3 im Vorjahr hat uns die Meisterschaft gekostet", meinte Trainer Ricardo Moniz. "Das zeigt, wie stark sie sind." Die Salzburger sind zwar sechs Runden ungeschlagen, haben zuletzt aber zweimal nur remisiert. gespielt. Am Innsbrucker Tivoli kamen sie Anfang März trotz drückender Überlegenheit ebenfalls nicht über ein 1:1 hinaus. "Da haben wir zehn Chancen gehabt, aber leider nur eine verwertet", so Moniz. "Die Chancenverwertung passt im Moment einfach nicht."

Jonathan Soriano, mit einem Pflichtspieltor im Salzburg-Trikot bisher noch unter den Erwartungen, könnte gegen Wacker erneut hängend hinter Speerspitze Stefan Maierhofer aufgeboten werden. Im Training stelle der Spanier seine Qualitäten immerhin regelmäßig unter Beweis. Moniz: "Er braucht einfach Vertrauen, um auch im Spiel erfolgreich zu sein." An der Aufstellung werde er "nicht viel ändern". Jakob Jantscher kehrt nach Sperre zurück, dazu dürfte Leonardo wieder in der Startformation stehen.

Besserung nötig

"Wir müssen vor dem Tor entschlossener agieren", verlangte der Niederländer. "Spielerisch müssen wir uns steigern, das wissen wir. Wir spielen derzeit nicht gut, aber wir kämpfen und kommen zurück." Physisch sei sein Team in der Lage, auch im Finish noch einmal zuzulegen. Das hat man zuletzt durch den späten Ausgleich von Leonardo bei der Austria bewiesen. Die Heimbilanz schaut gut aus, bisher gab es erst eine Heimniederlage - Anfang März mit 0:1 gegen Mattersburg. Ibrahim Sekagya, der seinen Stammplatz in der Innenverteidigung zurück hat: "Wir müssen die drei Punkte holen. Jeder weiß, dass es jetzt um den Titel geht."

Wacker hinten dicht

Neben Regisseur Christoph Leitgeb und Alan fehlen den Salzburgern auch die Defensivspieler Franz Schiemer und Rasmus Lindgren verletzt. Die Innsbrucker müssen weiterhin auf Spielmacher Carlos Merino, Peter Hackmair und Thomas Bergmann verzichten."Salzburg ist der klare Favorit", betonte Wacker-Trainer Walter Kogler. "Wir gehen aber mit der Gewissheit ins Spiel, dass wir bei jedem Titelkandidaten etwas mitnehmen können."

Die Innsbrucker haben in den vergangenen zwölf Runden nur zweimal verloren, in den jüngsten fünf Auswärtsspielen kassierten sie zudem nur ein einziges Gegentor. "Wichtig wird sein, dass wir uns nicht einigeln und auf Konter warten, sondern früh attackieren und das Spiel selbst in die Hand nehmen", meinte Kogler. (APA/red, 6.4. 2012)

Mögliche Aufstellungen und technische Details:

Red Bull Salzburg - FC Wacker Innsbruck (Red Bull Arena, 16.00 Uhr, SR Schüttengruber). Bisherige Saisonergebnisse: 1:0 (a), 1:1 (h), 1:1 (a)

Salzburg: Walke - Schwegler, Pasanen, Sekagya, Svento - Cristiano, Mendes - Jantscher, Soriano, Leonardo - Maierhofer

Ersatz: Gustafsson - Hinteregger, Hierländer, Douglas, Ulmer, Cziommer, Teigl, Zarate

Es fehlen: Lindgren (Nasenbeinbruch), Schiemer (Adduktorenprobleme), Leitgeb (Ödem im Knie), Alan (rekonvaleszent nach Kreuzbandriss)

Wacker: Safar - Dakovic, Bea, Svejnoha, Hauser - Abraham - Schütz, Ildiz, Schreter, Wernitznig - Burgic

Ersatz: Egger - Harding, Bilgen, Köfler, Hafner, Kofler, Wörgetter, Perstaller

Es fehlen: Perktold (gesperrt), Bergmann (Ödem im Unterschenkel), Merino (Muskelfasereinriss), Hackmair (Knieprobleme), Löffler (rekonvaleszent)