Einem Bericht des Magazins ISS Source zufolge hatte der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad Hilfe beim Einschleusen des Stuxnet-Virus. Unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise soll ein Mitarbeiter der iranischen Urananreicherungsanlage Natanz einen speziellen USB-Stick genutzt haben, um die Anlage mit Malware zu infizieren.

Doppelagenten

Zudem seien den Quellen zufolge iranische Doppelagenten im Einsatz gewesen, um nach den verwundbarsten Stellen im System zu suchen. Sie sollen Mitglieder der militanten Oppositionsbewegung Volksmudschaheddin (Modjahedin-Khalq, MEK) sein, so US-Behörden. 

"Nuklear-Spione"

Im Oktober 2010 wurden im Zusammenhang mit dem Stuxnet.33 Virus eine unbekannte Anzahl von "Nuklear-Spionen" verhaftet worden. Im Jahr 2010 hatte der Stuxnet-Virus für Wirbel gesorgt, indem er noch nicht bekannte Schwachstellen in Windows nutzte. Entwickelt wurde er speziell für den Angriff auf die Urananreicherungsanlage Natanz. (ez, derStandard.at, 13.4.2012)