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Thomas Gottschalk.

Foto: APA/dpa/Stache

Berlin/Wien - Der ORF hätte die ARD vor übereilten Umbauten im Vorabend warnen können: Als Alexander Wrabetz 2007 "Willkommen Österreich" in ORF 2 strich und "Mitten im Achten" in ORF 1 setzte, knickten die Marktanteile dramatisch ein. Ähnliches erlebt die ARD mit Thomas Gottschalks Vorabendformat.

Der "Spiegel" zitiert aus einem ARD-internen Papier über das erste Quartal 2012: Mit einem Marktanteil von 12,3 Prozent der Zuschauer ab drei Jahren lag die ARD hinter RTL (13,5 Prozent) und dem ZDF (12,6 Prozent) sowie ARD-Regionalprogrammen (12,5 Prozent). Gottschalk und die daraus resultierenden Verschiebungen hätten zwischen 18 und 20 Uhr 600.000 Zuschauer gekostet. (fid, DER STANDARD, 16.4.2012)