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Der Ares-Tower, ein 100 Meter hohes Bürogebäude mit zwei Gebäudetrakten in der Wiener Donau-City.

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Aufräumarbeiten der Feuerwehr in der Nähe des Ares-Tower, nachdem ein Baugerüst umgestürzt war.

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Wien - Mit schweren Verletzungen endete am Mittwoch für vier Arbeiter der Einsturz eines Baugerüstes der Firma Universale Bau in der Nähe des Ares Tower in der Donau-City-Straße 6 in Wien-Donaustadt. Aus noch ungeklärten Gründen brach die Vorrichtung um 8.06 Uhr plötzlich in sich zusammen. Die Verwundeten wurden von der Feuerwehr geborgen und der Rettung übergeben. Sie wurden mit Wirbelsäulenverletzungen und Knochenbrüchen in umliegende Krankenhäuser geflogen.

Die Arbeiter waren gerade mit dem Eingießen von Flüssigbeton in eine Verschlagung beschäftigt, als das Gerüst einbrach. Die Männer stürzten der Feuerwehr zufolge etwa zehn Meter in die Tiefe und wurden vom Schutt begraben. Sie sollen der Notärztin zufolge zwar sehr schwer verletzt, aber nicht in Lebensgefahr sein.

Hundestaffel

Als Vorsichtsmaßnahme wurde eine Hundestaffel angefordert, um nach weiteren möglichen Verschütteten zu suchen. "Es wird aber kein Arbeiter mehr vermisst", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Bis zu Mittag wurden keine weiteren Verletzten gefunden.

Die Räumungsarbeiten der Feuerwehr, die mit etwa fünzig Mann am Unglücksort vertreten war, gestalteten sich schwierig. Der unbeschädigte Teil des Gerüsts drohte auf die Feuerwehrmänner zu stürzen. Insgesamt mussten Tonnen von Beton und Gerüstteilen weggeschafft werden.

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Donau-City-Straße war während des Feuerwehreinsatzes zwischen Leonard-Bernsteintunnel und Reichsbrücke gesperrt. (APA)