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Ein Sand wie im Wohnzimmer.

Foto: EPA/Reix

Monte Carlo - Für Andy Murray war am Freitag im Viertelfinale des ATP-1000-Masters-Turniers in Monte Carlo Endstation. Der Weltranglisten-Vierte musste sich dem Tschechen Tomas Berdych nach 2:48 Stunden mit 7:6,2:6,3:6 geschlagen geben. Der 26-jährige Berdych bekommt es in seinem zweiten Semifinale im mondänen Monaco nach 2007 mit dem topgesetzten Novak Djokovic zu tun. Der Serbe hatte beim 6:4,6:2 über den Niederländer Robin Haase beträchtlich weniger Mühe als am Vortag gegen Alexander Dolgopolow (UKR).

"Er hat heute extrem gut gespielt und hat viele Punkte diktiert. Er ist auf die Winner gegangen und er hat auch sehr gut aufgeschlagen", sagte Murray nach seinem Aus zur Performance seines Gegners. Der Schotte selbst zeigte sich in seinem ersten Sandplatz-Turnier der Saison noch nicht in Bestform. "Ich brauche auf diesem Belag immer viel Zeit, es kommt nicht gleich", erklärte er.

Nadals Monte Carlo

Rafael Nadal hat dann im dritten Viertelfinale seine sensationelle Siegesserie in Monte Carlo prolongiert. Der als Nummer zwei gesetzte, 25-jährige Spanier bezwang den Schweizer Stanislas Wawrinka mit 7:5,6:4. Nadal hat seit April 2003, als er als 16-Jähriger in Runde drei dem Argentinier Guillermo Coria unterlag, kein Spiel mehr im Fürstentum verloren und siebenmal den Titel geholt.

Nadal weist nun in Monte Carlo eine Bilanz von 42 Siegen und einer Niederlage auf. Der Erfolg gegen Wawrinka war sein 40. bei diesem Turnier in Serie. Im Halbfinale trifft Nadal auf Gilles Simon, der seinen französischen Landsmann Jo-Wilfried Tsonga in zwei Sätzen 7:5,6:4 bezwang.

"Gegen die besten Spieler der Welt ist es nie einfach, und Stan (Wawrinka, Anm.) gehört da dazu", sagte Nadal. "Ich fühle mich gut, ich liebe dieses Turnier. Es ist jedes Mal eine echte Freude, hier zu spielen", meinte der Mallorquiner.

Doppel out

Im Doppel-Viertelfinale ist am Freitag auch das Aus für die letzten noch verbliebenen Österreicher gekommen: Oliver Marach/Alexander Peya und Jürgen Melzer, der mit dem Deutschen Florian Mayer antrat, machten insgesamt gar nur vier Games. Marach/Peya waren gegen die als Nummer 3 gesetzten Michael Llodra/Nenad Zimonjic (FRA/SRB) beim 2:6,1:6 ebenso auf verlorenem Posten wie Mayer/Melzer gegen die Spanier Marcel Granollers/Marc Lopez beim 0:6,1:6. (APA/red, 20.4.2012)