Podersdorf - Oft bekommt man beim Surf-Weltcup am Neusiedler See traditionell entweder nur das eine (warmes Wetter) oder das andere (Sport) geboten. So dürfte der Saisonstart der Windsurfer am Freitag wegen schwachen Windes ins Wasser fallen.

Die Veranstalter haben aber vorgesorgt: Sollten die Prognosen stimmen, werden die Rider einfach von einem Jetski gezogen, lassen das Seil bei genug Geschwindigkeit los und zeigen derart ihre Tricks. Bei der EM-Premiere im Tow-In wird bis 30. April der beste Freestyler ermittelt. Am Wochenende freilich können Besucher und Sportler bei traumhaftem Wetter um die 25 Grad jubeln. Eine knackige Brise für die besten 48 Windsurfer der Welt aus 18 Nationen hat sich laut Prognosen angekündigt. Weltmeister Steven van Broeckhoven aus Belgien will seinen Vorjahressieg im Freestyle wiederholen. Fünf Österreicher sind dabei, als chancenreicher Außenseiter geht Lokalmatador Max Matissek ins Rennen. Ab 2. Mai übernehmen dann die Kitesurfer den See. (krud, DER STANDARD, 27.4.2012)