Wien - Parksünder in Wien müssen ab 1. Mai tiefer in die Geldbörse greifen. Dann tritt nämlich die von Rot-Grün beschlossene Erhöhung der Strafbeträge in Kraft. Wer sein Fahrzeug gegen die Vorschriften abstellt oder in einer Kurzparkzone steht, ohne die dafür fälligen Gebühren entrichtet zu haben, muss ab Dienstag 36 statt bisher 21 Euro bezahlen. Auch die Strafsätze sogenannter Anonymverfügungen werden entsprechend angehoben.

So kommt zum Beispiel die mit Anonymverfügung verhängte Strafe für das Abstellen eines Fahrzeuges mit zwei Rädern auf dem Gehsteig auf 48 statt 28 Euro, warnte die für die Parkraumüberwachung zuständige MA 67 am Freitag via Aussendung. Alle Strafeinnahmen seien zweckgebunden und kämen der Straßenerhaltung, Verkehrsüberwachung und Zwecken der Sozialhilfe zugute, wurde versichert.

Kürzlich hatte die rot-grüne Stadtregierung auch die Kurzparkgebühren deutlich angehoben. Die neuen Tarife gelten bereits seit 1. März. (APA, 27.4.2012)