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Foto: REUTERS/Damir Sagolj
Bagdad/Kairo - Die Mehrheit der irakischen Bevölkerung glaubt nicht, dass die US-Armee den Irak-Krieg geführt hat, um das Land zu befreien. Das ist das Ergebnis der ersten freien politischen Umfrage im Irak seit Jahrzehnten. Wie der arabische Fernsehsender Al Jazeera am Mittwoch vorab berichtete, stimmten 65 Prozent der Befragten mit der Aussage überein, die Amerikaner hätten den Krieg begonnen, um das Land zu besetzen und eigene Interessen durchzusetzen. Einen sofortigen Abzug der Amerikaner wollen aus Angst vor einem Bürgerkrieg trotzdem nur wenige. So erklärten 70 Prozent der Iraker, die Besatzungsarmee solle das Land nicht verlassen, bevor es eine neue irakische Regierung gibt. Die Einzelheiten der Untersuchung des Irakischen Zentrums für strategische Studien sollen am Donnerstag in Bagdad veröffentlicht werden. (APA/dpa)